Was ist ein Paludarium?

KA’AETÉ · PALUDARIUM

Was ist ein Paludarium?

Ein Paludarium verbindet Land und offenes Wasser zu einem lebenden Lebensraum. Es ist weder nur ein Aquarium mit Pflanzen darüber noch ein Terrarium mit Wasserbecken: Beide Zonen beeinflussen sich ständig.

Paludarium, Vivarium, Terrarium oder Aquarium?

Paludarium: Land und offenes Wasser.
Vivarium: Oberbegriff für einen Lebensraum mit lebenden Organismen.
Terrarium: überwiegend Land.
Aquarium: überwiegend Wasser.

Was braucht man?

Eine wasserdichte Basis, eine stabile Wasserzone, gut drainiertes Land, Belüftung, Licht, passende Luftfeuchtigkeit und Pflanzen für das Mikroklima. Erst danach werden Bewohner gewählt.

Welche Pflanzen eignen sich?

Kompakte Tropenpflanzen, Moose, Selaginella, Ficus, Juwelorchideen und Epiphyten können hervorragend funktionieren, wenn Licht, Luftbewegung und Feuchte stimmen.

Welche Tiere können darin leben?

Das hängt von Volumen, Temperatur, Wasserwerten und Verhalten ab. KA’AETÉ untersucht kleine Fische, Garnelen, Mikrofauna, Asseln und Gliederfüßer.

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FAQ

Ist ein Paludarium schwer zu pflegen?

Nicht unbedingt. Ein gut geplantes System mit stabilen Wasserwerten, Belüftung und passenden Pflanzen kann die Pflege deutlich reduzieren.

Was ist der Unterschied zwischen Paludarium und Vivarium?

Vivarium ist der Oberbegriff. Ein Paludarium ist ein Vivarium mit klarer Land- und Wasserzone.

Kann man ein Aquarium zum Paludarium umbauen?

Ja. Belüftung, Landaufbau, Wasserbarriere, Beleuchtung und Zugänglichkeit müssen dafür neu geplant werden.

Von der Idee zum lebenden System

Ein Paludarium wird dann spannend, wenn Wasser, Pflanzen, Mikroleben und Bewohner sich wirklich gegenseitig beeinflussen.

Macodes petola
PflanzenMacodes petola
Cyathus striatus
PilzeCyathus striatus
Pseudocreobotra wahlbergii
GliederfüßerPseudocreobotra wahlbergii
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