
Mikrofauna: der Motor eines bioaktiven Ökosystems
Unter Blättern, Rinde und feuchtem Boden arbeitet eine ganze Welt. Springschwänze, Asseln, Würmer und andere Zersetzer führen abgestorbenes Material in den lebenden Kreislauf zurück.

Totes Material ist kein Abfall
Laub, Biofilm und abgestorbenes Pflanzengewebe sind Rohstoffe. Mikroorganismen und Detritusfresser machen daraus Nährstoffe und Nahrung für die nächste Stufe des Nahrungsnetzes.

Kleine Körper, große Wirkung
Springschwänze und Asseln verändern die Struktur der Streuschicht, während sie Pilze und Biofilm abweiden. Dadurch beeinflussen sie, wie schnell Material zerfällt.

Pilze gehören zum selben Netz
Pilze zerlegen komplexe organische Stoffe. Mikrofauna frisst Pilzwachstum und verteilt Sporen — Zersetzung ist also ein Netzwerk und kein einzelner Vorgang.

Feuchtigkeit schafft Grenzen
Eine feuchte Tasche unter Rinde kann ganz andere Aktivität ermöglichen als eine trocknere, offene Fläche nur wenige Zentimeter weiter.
Falllaub → Pilze und Bakterien → Springschwänze, Asseln und Würmer → kleine Räuber → größere Jäger. KA’AETÉ wird um diese Verbindungen herum aufgebaut, nicht um isolierte Arten.
Die verborgene Welt auf drei Ebenen



Unter Blättern nach Löchern, weichen Rändern, winzigen Tieren und Pilzfäden suchen.
Den Weg von Fragmentierung über mikrobielle Zersetzung bis zur Nährstofffreisetzung verfolgen.
Biofilme, Sauerstoffgradienten, Kohlenstofffluss und unsichtbare mikrobielle Prozesse untersuchen.
Die verborgene Mikrowelt
Springschwänze und andere winzige Recycler, die das Ökosystem am Laufen halten.




