DER BAUPLAN — FESTGELEGT AM 1. SEPTEMBER 2026
ZUERST DIE BASIS. DANN DER WALD.
KA’AETÉ befindet sich im Aufbau. Diese Seite zeigt Entwurf und Baufolge. Der Film visualisiert die zukünftige Welt; die Elemente unten sind keine Liste bereits abgeschlossener Arbeiten.
Festgelegt: der Lundia-Schrank als Basis, das Aquarium unten, die herausnehmbare Frontscheibe und die Technik für Licht, Nebel und Luftbewegung.
Nächste Schritte: Wände und Durchführungen vorbereiten, das leere Aquarium einsetzen, alles ausrichten und den Schrank gegen Kippen sichern. Danach folgen Abdichtung und eine 24–48-stündige Probefüllung.
Danach: erst nach erfolgreicher technischer Kontrolle beginnen Wurzeln, Ufer, Pflanzen und die Einführung von Leben.
DEN BAU AUF YOUTUBE VERFOLGENDER BAU — VOM LUNDIA-SCHRANK ZUM LEBENDEN SYSTEM
WIR BEGINNEN
MIT EINEM SCHRANK.
Kein Terrarium aus dem Karton. Kein fertiges Möbel. KA’AETÉ wächst aus einem alten massiven Lundia-Holzschrank — Zentimeter für Zentimeter zu einer tropischen Welt umgebaut.
01 — DAS SKELETT
VOM LUNDIA-SCHRANK ZUR DUNKLEN LEBENDEN WELT.
Der alte Lundia-Schrank bleibt die tragende Basis, verschwindet aber weitgehend in einer wasserfesten Hülle. Die Holzkonstruktion wird verkleidet und zu einem ruhigen, dunklen Äußeren ausgebaut.
Die kurze Seite wird zur Sichtseite. Dort öffnet eine große Glasscheibe den Blick auf Wasser, Wurzeln, Pflanzen, Nebel und Bewegung.

02 — MESSEN, ANPASSEN, NOCHMALS MESSEN
AUF PAPIER PASST ALLES.
In der Realität sitzt immer noch ein Rahmen, Profil, Spalt oder Millimeter falsch. Deshalb wird zuerst trocken angepasst, kontrolliert und korrigiert — erst danach endgültig montiert.




03 — WASSER UNTEN, WALD OBEN
ZWEI WELTEN. EIN SYSTEM.
Unten steht ein Aquarium von ungefähr 59 × 76 × 35 cm. Darüber entsteht eine feuchte Waldwelt, die ihr Wasser tatsächlich zurück ins Aquarium führt.
Vorder- und Hinterufer erhalten durchgehende EPDM-Wassersperren mit Gefälle zum Aquarium. Wasser darf sich bewegen — nur nicht ins Wohnzimmer.
04 — LICHT, NEBEL & LUFT
DER WALD BEKOMMT SEIN EIGENES WETTER.
Über der Pflanzzone arbeitet die Technik, die später kaum auffällt: Mars Hydro FC1500 EVO, drei MistKing-Düsen und ein oszillierender Ventilator. Sie erzeugen echte Unterschiede in Licht, Luftbewegung und Feuchtigkeit.



05 — DIE FRONT
OFFEN ZUM BAUEN.
GESCHLOSSEN ZUM LEBEN.
Die Frontscheibe besteht aus 6 mm gehärtetem Glas und bleibt vollständig herausnehmbar. So bleibt während des Baus die ganze Welt erreichbar.
Danach wird die Öffnung mit Kompressionsprofilen, tiefer oberer Führung und EPDM-Details faunadicht geschlossen.
Zuerst zugänglich bauen. Erst wenn Technik, Wasserführung und Abdichtung bewiesen sind, wird der Schrank endgültig geschlossen.

06 — ERST DANN KOMMT DER WALD
TECHNIK ZUERST.
NATUR DANACH.
Bevor ein einziger Bewohner einzieht, folgt eine Probefüllung von 24–48 Stunden. Leckage, Ablauf, Strömung, Kondenswasser, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Faunadichtung müssen sich bewähren.
Wenn alles stimmt, kommt das Wasser wieder heraus. Erst dann folgen Wurzeln, Stein, Laub, Pflanzen, Biofilm und schließlich das Leben.
07 — HINTER DEN WALD BLICKEN
DIE TECHNIK DARF PRÄZISE SEIN.
DIE NATUR MUSS ES NICHT.
Der Schrank erhält bewusst ein kontrollierbares technisches Rückgrat. Jede Platte, Fuge, Durchführung und Wassersperre muss verständlich und prüfbar bleiben.

600 × 841 × 2085 mm
Die kurze Seite ist die Sichtseite. Der Schrank bleibt im Wohnzimmer schmal und nutzt seine ganze Tiefe für Wasser, Wurzeln und Klimazonen.

Glas, das heraus kann.
Die 6-mm-Frontscheibe ist herausnehmbar. Beim Bau bleibt alles erreichbar; danach schließen Profile und EPDM auch kleinste Wege.

Licht, Luft und Nebel.
Beleuchtung, oszillierende Luftbewegung und Nebel jagen keinem perfekten Wert nach, sondern schaffen verschiedene Bedingungen.
Bevor Leben einzieht: zuerst beweisen.
Der Schrank muss mehr können als gut aussehen. Jedes technische System muss zeigen, dass es funktioniert.
DIE REGEL, DIE ALLES BESTIMMT
WIR BAUEN.
DIE NATUR ENTSCHEIDET.
Das ist kein fertiges Bild. Es ist der Anfang eines Systems, das später selbst weiterarbeiten muss.
