Pselaphochernes scorpioides
Unter der Lupe wirkt Pselaphochernes scorpioides wie ein Skorpion mit Scheren, aber ohne Skorpionschwanz. Es ist eine wissenschaftlich beschriebene Pseudoskorpion-Art. In KA’AETÉ gilt sie als bedingte Mikrojäger-Option – erst lange nach einem stabilen Beutenetz.

Greifscheren ohne Stachel
Pseudoskorpione gehören zu den Spinnentieren und ergreifen kleine Gliederfüßer mit den Pedipalpen. Sie sind keine echten Skorpione. Auch ein nur millimetergroßer Räuber kann das Nahrungsnetz an einzelnen Stellen beeinflussen.
Wo die Art tatsächlich vorkommt
In Veröffentlichungen wird P. scorpioides besonders mit reichlich verrottendem organischem Material wie Kompost, Stroh und Dung in Verbindung gebracht. Seltener findet man sie unter Rinde oder in Holz und Laubstreu. Sie darf daher nicht als ausschließlicher Tropenmoos-Spezialist dargestellt werden.
Kein vorschneller Besatz
Das echte Artfoto stammt nicht aus KA’AETÉ. Eignung für ein warmes, feuchtes System, legale Nachzucht, genügend Beute, gesundheitliche Risiken und funktionierende Verstecke müssen erst untersucht werden. Bei unpassenden Bedingungen bleibt die Art draußen.
STATUS · Nur bedingte Mikroprädator-Option nach etablierten Beutepopulationen; nicht zur sofortigen Einführung bestätigt und noch nicht vorhanden. Baubeginn am 16. Oktober 2026.
Scientific source: Checklist of Pseudoscorpions, ZooKeys (2021)
